Carola Moosbach

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1999

 

Von: Angela Bauer & Luise Schottroff
E-Mail: abauer@world.std.com
Datum: Donnerstag, 25. November 1999


Herzliche Gruesse von Luise und Angela. Wir sitzen zusammen in Cambridge, Massachusetts und sprechen von Ihnen. An der Episcopal Divinity School hier ist die Feministische Theologie in guter Verfassung.




Von: Gabriele Bock
E-Mail: bonn@goethe.de
Datum: Donnerstag, 11. November 1999


Gestern Abend war unser Frauengottesdienst in Köln- Weidenpesch und ich habe dabei über Internet gesprochen, heute finde ich diese Seiten beim Surfen, wunderbar und viele Grüße aus der Gruppe "Feministische Theologie" in der Johannisgemeinde Bonn-Godesberg.




Datum: Sonntag, 27. Juni 1999


Liebe Fr. Moosbach!
Mit viel Freude habe ich Ihre Internetseite entdeckt. Ihr Buch habe ich über die "Rheinweiber" gefunden und mit viel Gewinn gelesen. Es hat eine Seite in mir angesprochen, die in all den Jahren in denen ich an der Aufarbeitung meines Mißbrauches durch meinen Vater gearbeitet habe, im Hintergrund gestanden hat. Ich habe mich immer darauf verlassen, das Gott meine Sprachlosigkeit aushalten kann. Die meiste Zeit bin ich an der Anrede schon hängen geblieben. Mit Gott war der Vater verbunden, das löste nur Hass aus. Mit Gott Mutter eine, die mich in Stich gelassen hat. Eine Zeit lang habe ich es mit Göttin versucht, aber da gab es zu viele fremde Inhalte. Danach fand ich eine ganz neue Idee, die für mich recht praktikabel ist. Ich spreche zur Gottin. In weiblicher Form. Ist zwar gewöhnungs- bedürftig, aber frei von jeglicher Assoziation. Aber über die Anrede hinaus, gibt es noch etliche andere Strukturen, in der von mir gelernten Form des christlichen Glaubens, die reform- bedürftig sind, da aber fehlen die Gesprächspartnerinnen. Z.B. das Thema: welches Verhältnis habe ich gegenüber der Gottin? Ein kindhaftes (da ist aber wieder Abhängigkeit), oder ein erwachsenes ( wie sieht das aus)? Soviel dazu.
Jedenfalls freue ich mich schon auf Ihr neues Buch.

(Die Absenderin möchte anonym bleiben.   C.M.)




Von: Kerstin Blunk
E-Mail: K.Blunk@t-online.de
Datum: Donnerstag, 27. Mai 1999


Liebe Frau Moosbach !
Herzlichen Dank für Ihre anregenden Fundstücke, Buchtips etc. Ich möchte Ihnen mein letztes "Fundstück" schicken:
Am Anfang also Beziehung
Mit herzlichen Grüßen
Kerstin Blunk, Ev. Pastorin in Essen




Von: Mechthilde
E-Mail: positive-thinking@usa.net
Homepage: Matty's Homepage
Datum: Samstag, 24. April 1999


Liebe Carola,
ich benutze einfach die Anrede, die ich vom Internet her kenne, nämlich Du, in der Hoffnung darauf, daß Du das in Ordnung findest.
Zufällig bin ich auf Deine Homepage geraten und möchte Dir sagen, daß sie mir außerordentlich gut gefällt, sowohl von der grafischen Gestaltung her, als auch vom Inhalt. Ich finde es klasse, wie offen Du mit dem Thema des sexuellen Mißbrauchs umgehst.
Ich selbst bin Theologin, und habe mit feministischer Theologie
bisher  eigentlich eher weniger am Hut gehabt. Für mich war
es nie ein Problem, daß Gott traditionellerweise männlich bezeichnet wird. Für mich ist Gott, so wie Du sagst, auch weder Mann noch Frau. Vor vor Deinem Hintergrund ist für mich verständlich, daß Du die weibliche Anrede bevorzugst.
Als ich den Psalm 3 las, bei dem von Gott als "sie" gesprochen wurde, kam mir das sehr unangenehm vor. Ich glaube ich habe gerade damit Probleme, weil ich als Kind immer Probleme mit meiner Mutter hatte, und Gott für mich so etwas wie ein Gegengewicht gegen die ungerechte Art und Weise war, wie meine Mutter mich oft behandelt hat.
Falls Du interessiert bist: Kennst Du das Buch von Pia Mellody: Verstrickt in die Probleme anderer? Es handelt von Mißbrauch allgemein und weist einen Weg daraus heraus. Vielleicht wäre das auch ein Buch, daß Du auf Deiner Homepage vorstellen könntest.
Ich wünsche Dir alles Gute und viele Hits auf Deiner Homepage

Mechthilde

weder Mann noch Frau, sondern einfach




Von: Dora
E-Mail: surfing_dora@t-online.de
Datum: Montag, 19. April 1999


Eine echte Bereicherung!
Gruß, Dora




Von: Hanna Strack
E-Mail: Hanna.Strack@t-online.de
Homepage: Hanna Strack-Verlag
Datum: Dienstag, 23. Februar 1999


Liebe Carola, liebe Gästebuchbesucherinnen

Die Diskrepanz zwischen den vielen Gottesdienstimpulsen  - nicht nur von Frauen - und der allsonntäglichen Praxis ist tatsächlich riesig. Nehmen wir als Beispiel: Seit den 70er Jahren gibt es das Feierabendmahl auf Kirchentagen. In die Gemeinden ist kein Impuls gekommen.
Frage: Sind in den Kirchenältestenkreisen die Hemmenden?
Frage: Sind die christlichen Insider nicht überwiegend Menschen mit zwanghaftem und depressiven Charakter? Ich denke dabei an die "vier Grundformen der Angst" von Fritz Riemann.

In dieser Misere habe ich selbst einen vorzüglichen Stand. Ich gehe nur noch zu den Gottesdiensten, die ich selber halte. Dabei mache ich mir zunutze, daß ich nur als Vertretung komme. Da nehme ich zunächst mal eine Frauenstelle der Bibel, die nicht in der Perikopenreihe vorkommt. Sodann schaffe ich mir meine eigene Liturgie, die sich nach dem Text orientiert. Ich bevorzuge Imaginationen zur Hinführung zum Text.

Noch was: Die erneuerte Agenda, die Ende des Jahres in die Gemeinden kommt, setzt einige neue Impulse: Grundgedanke ist es nun nicht mehr, die vorgeschriebene Liturgie zu feiern, sondern Gottesdienste zu gestalten.
Wichtig ist dabei, den Ergänzungsband dazuzunehmen. Dort ist ein Frauengottesdienst mit Kreis und Mitte von Brigitte Enzner-Probst abgedruckt.

Ich interessiere mich für die Meinung anderer!

Hanna Strack
Kuckusallee 9
19065 Pinnow/Schwerin
Tel.: 03860/8685




Von: Daniela Hammelsbeck
E-Mail: nc-doseca@netcologne.de
Datum: Mittwoch, 10. Februar 1999


Liebe Carola!
Eine wunderschöne Homepage, die inspiriert und viele segensreiche Impulse gibt! Auch mir, die mich Deine Texte ja schon lange begleiten.
Was mir beim ersten Lesen und Rumklicken durch den Sinn ging: das ist sehr mutig, daß Du Dich so persönlich und engagiert der Internetöffentlichkeit stellst. Gut, daß es feministische Theologinnen (und als solche bezeichne
ich Dich jetzt einfach) gibt, die nicht in einer unreflektierten
Technikantipathie stecken bleiben...
Deine Homepage eröffnet ein impulsreiches und spannendes Forum für all die unter uns, die auf der Suche sind nach einer neuen, nach einer anderen, nach einer befreienden Gottessprache!
Herzlichen Glückwunsch!

Daniela Hammelsbeck, Köln

 

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