Carola Moosbach

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2013-14

 

Von: Ruth Wilke
E-Mail: ruth.wilke@ekir.de
Datum: Mittwoch, 16. April 2014

 

Sehr geehrte, liebe Frau Moosbach,

inzwischen werden Sie ja sehr zu Recht öffentlich geehrt und brauchen sicher keinen Zuspruch von irgendeiner unbekannten Leserin,
aber ich habe einfach das Bedürfnis, Ihnen zu sagen, wie wichtig, wertvoll und schön ich Ihre Arbeit finde, auf die ich beim Surfen im Internet gestoßen bin.

Bildhaft, anschaulich, unprätentiös, schön und doch realistisch (benennen, nicht tabuisieren, was nur den Tätern nützt, nicht bis zur Sprachlosigkeit empören, was sie überbewerten würde - die Welt, Gewalt, Unrecht entzaubern), sachlich und theologisch verantwortet, ohne entweder ins blumige oder ins begriffssprachlich Hölzerne zu verfallen...

Die poetischen Kommentare zu den Bachkantaten sprechen mir nicht nur inhaltlich aus dem Herzen, auch Ihre Liebe zu und Ihren Umgang mit diesen Werken teile ich. Und die Bemühungen um die teils doch ziemlich übersetzungsbedürftigen Texten, wiewohl in ihrer mystischen Dimension unverzichtbar. Aber als Anregung heute, selbst zu beten: Es in anderen Worten neu zu versuchen. Selbst denken, selbst erleben, nicht beim Angeregtwerden steckenzubleiben.

Das Projekt mit Herrn Drude ist bestimmt großartig. Ich werde es wahrscheinlich nicht schaffen, zu einem der Konzerte zu kommen, wenn diese in Dresden oder Leipzig sind, obwohl allein das eigentlich genug Grund wäre...

Herzliche Grüße aus Essen und Segenswünsche: Gesundheit und ruhig auch ein wenig weltlichen Erfolg!

Gesegnete Feiertage!
Ruth Wilke



 

Von: Prof. Heiner Eckels
E-Mail: heinereckels@t-online.de
Datum: Montag, 9. Dezember 2013


Sehr geehrte Frau Moosbach,

durch einen äußerst glücklichen "Zufall" wurde ich auf Ihr Kantaten-Buch aufmerksam. Seit über einem Jahr gibt es in meiner kleinen Heimatgemeinde in Detmold-Berlebeck die Reihe "Mit Bach durch das Jahr". Auch im nächsten Jahr wird diese Reihe fortgesetzt. Ich erläutere anhand verschiedener Einspielungen einige Bach-Kantaten und orientiere mich bei der Auswahl an den entsprechenden Sonntagen im Jahr. Diese Auswahl rückt den Text automatisch mit in den Vordergrund, wobei ich versuche, den Komponisten als musikalischen "Prediger" zu verdeutlichen.
Auf der Suche nach weiteren Anregungen im Internet für die Kantate zum 4. Advent ("Bereitet die Wege"), die ich am Mittwoch, d. 18.12. erläutern werde, entdeckte ich Ihren Buchtitel. Inzwischen liegt Ihr großartiges Buch vor mir, und ich freue mich - mit Ihrer Erlaubnis, die Texterklärungen durch Ihre poetischen Kommentare erweitern zu können. Ich bin im übrigen auch kein Musikwissenschaftler oder Theologe, sondern ein Gesangspädagoge und Sänger im Ruhestand. Natürlich enthalten meine Erläuterungen auf der Basis meiner sängerischen und gesangspädagogischen Erfahrungen auch Hinweise auf die vokalen "Tücken" und Schwierigkeiten, die Bach seinen Sängern (Knaben!) abfordert.
Ihre bisher gelesenen Gedichte sind im Grunde genau das, was ich an meinen Abenden immer mit etwas mühsamen Umschreibungen versucht habe, nämlich die zuweilen wirklich haarsträubenden barocken Texte in unsere Zeit zu übertragen. Ich danke Ihnen sehr für Ihre ganz erstaunliche poetische Tat! Ihre Texte sind nicht nur für diese kleinen Vorträge eine wunderbare Bereicherung, sondern auch ganz persönlich für mich selbst.


DER WEG

Kerzen anzünden,
nicht nur als Dekoration.

Zuhören,
staunen,
verzichten,
helfen,
lachen,
danken.

"Bereitet dem Herrn den Weg".

Der Weg heißt Liebe.
Machen wir ihn begehbar.


Ich wünsche Ihnen und Ihren Texten ein breites interessiertes Publikum und noch viele gelungene Vertonungen. Ich danke Ihnen sehr.

Mit herzlichen Grüßen,
Heiner Eckels



 

Von: Monika Hohendorf
E-Mail: monika.hohendorf@googlemail.com
Datum: Sonntag, 24. März 2013


Liebe Frau Carola Moosbach,
ohne Sie persönlich zu kennen, sind Sie mir seit Jahren vertraut , und dieses Gefühl gewinnt immer noch an Intensität. Ihre beiden Gedichtbände "Lobet die Eine" und "GottFlamme, Du Schöne" stehen zentral, auf Augenöhe und mit einem Griff erreichbar in meinem BücherRegal.
Als ich vor 4 Jahren meine Ausbildung zur GottesdienstBeauftragten in meiner katholischen Kirche begann, wandte ich mich mehr und mehr der religiösen Lyrik zu, weil ich weiß, dass ein Gedicht wie kein anderes PrintMedium in der Lage ist, Gedanken und Gefühle in komprimierter Form zu transportieren: Jedes Wort hat hier seinen Sinn, keins steht nur so zur Zierde da.
Bald kamen mir -ich glaube über Dorothee Sölle - Ihre Gedichte ins Blickfeld. Ich kaufte erstmal ein Exemplar von "Lobet die Eine" und brachte es meiner HerzensFreundin zum Lesen. Ihr Kommentar, kurz und wild entschlossen: " Das Buch bekommst du nicht zurück!"
Im vertrauten kirchlich gebundenen Kreis habe ich das eine oder andere Gedicht vorgetragen. Vor einem kritischen Gespräch mit meinem Pfarrer habe ich die "Anschübe" quasi als EröffnungsGebet gelesen. Ich war fast zu Tränen gerührt über die Sorgen, die DU zu mir zurückschickst, "aber jetzt haben sie Flügel und bewegen sich leichter." Ein anrührendes Bild von feinster VertrauensZartheit! In meinen KreuzwegAndachten, gerade habe ich sie abgeschlossen, habe ich mehrere Gedichte rezitiert. "Jesus aus der Ferne" hat die Menschen sehr berührt.

Vor 14 Tagen habe ich meinem geistlichen Begleiter, einem BenediktinerPater, die "Anschübe" vorgetragen. Er sagte, er habe jedes Wort dieses ansprechenden Gedichts verstanden.
Bei einem anderen Mann konnte ich mit eben diesem Gedicht nicht landen. Er klammerte sich an den "Peinlichkeiten" fest und war über das Wort irritiert, weil seine beiden erwachsenen Söhne ihm manchmal sagen, dass er in seinen Ansichten und Äußerungen peinlich sei. Nun gut!
Ihr neues Buch "Bereitet die Wege" liegt noch auf meinem Schreibtisch. Die BachKantaten dazu habe ich noch nicht. Aber beim Anlesen des Buches habe ich schon das eine oder andere Gedicht/Gebet entdeckt, z. B. das zum PalmSonntag: "Begrüßung".

Liebe Frau Moosbach, ich wünsche Ihnen von ganzem Herzen EINEN, dem Sie mit Freude nachgehen mögen.
Monika Hohendorf, Lübeck



 

Von: Dr. Ines Knoll
E-Mail: ines.knoll@stadtkirche.at
Website: www.stadtkirche.at
Datum: Donnerstag, 3. Januar 2013


Sehr geehrte und liebe Frau Moosbach,
nun schreibe ich Ihnen einfach.
es ist so wunderbar, dass es Sie gibt!
In Ihrer Sprache finde ich so viel Verlorenes wieder.
Lange sind Sie mir schon aufgefallen...
Zu Weihnachten hat mir eine Kollegin Ihr neues Buch, “Bereitet die Wege” geschenkt und jetzt muss ich meinen Dank schreiben.
Ich danke Ihnen so sehr für die Heimat, die Sie all den Worten sind
und die Sie damit schenken!
Alles sehr Gute und Liebe für Sie!
In guten Gedanken,
Ihre
Ines Charlotte Knoll

 

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