Carola Moosbach

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Lobet die Eine

Matthias
Grünewald Verlag
Mainz, 2000
Gebundene Ausgabe
117 Seiten, 12,70 €
ISBN 3-7867-2244-7

Lobet die Eine
Schweige- und Schreigebete

Lobet die Eine entfaltet - gerade für Frauen, aber auch für Männer, die sich in der üblichen Gebetssprache der Kirchen nicht mehr zurechtfinden - eine andere christliche Gebetssprache in reicher Vielfalt, in immer neuen - weiblichen - Gottesnamen und Bildern, in überschwänglichem Lob und verzweifelter Klage. Diese modernen Schweige- und Schreigebete finden Worte für Zweifel und Fragen, aber auch für unaufgebbare Hoffnungen und die unzerstörbare Lebensmacht Gottes.

"Der Reichtum der Gebetssprache von Carola Moosbach bleibt nicht ihr Privatbesitz. Sie verschenkt ihn, damit andere davon Gebrauch machen."
Luise Schottroff


Kostproben


Lobet die Eine

Lobet die Eine
die uns stärkt und tröstet
die nach uns ruft
und treu sich an uns bindet
laßt uns mit Freuden
ihren Namen singen
Gott sei gepriesen

Lobet die Flamme
die auch uns entzündet
leuchtende Weisheit
sprühe Deine Funken
in neuem Licht soll
uns Dein Name glänzen
Gott sei gepriesen

Lobet die Quelle
die auch in uns sprudelt
Wasser des Lebens
laß die Erde grünen
heilendes Strömen
Brunnen aller Liebe
Gott sei gepriesen

© C. Moosbach 2000


Notenschlüssel"Lobet die Eine" ist auch ein Lied:
Notenblatt und Melodie

 


Gotteshunger
(nach Psalm 42)

Wie eine Blume sich streckt nach der Sonne
so hungere ich Gott nach Dir

Aus tiefstem Herzen mit ganzer Seele
ufe ich Dich Gott meine Freundin

Wann werde ich Dich sehen unverborgen
wann endlich satt werden in Dir

Ich kann nichts mehr fühlen bin wie versteinert
aber für andere soll ich noch lächeln

Zu Dir aber komme ich Gott wie ich bin
ganz ohne Maske und nur für mich

Was bin ich so traurig und unruhig in mir
so viele Ängste und Sorgen

Du bist so weit weg Gott wer glaubt Dir schon noch
womöglich gibt es Dich gar nicht

Ich irre umher suche Deine Spuren
und finde nur Steine statt Brot

Du bist doch kein ferner König Gott
kein Märchen aus uralten Zeiten

Schick Deine Weisheit die heilige Quelle
nähre und heile uns schenke uns Leben

Verzaubere uns Gott mit Deiner Schönheit
sei fester Grund wohin wir auch gehen

Mit anderen will ich Dich feiern und schmecken
das Lebensbrot teilen und essen

© C. Moosbach 2000


Wer zum Vergleich den 42. Psalm lesen möchte:
Synoptische Darstellung (beide Texte nebeneinander)

 

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